»Die Residenzpflicht ist mir scheißegal«

25. Juli 2012 | Kategorien: Aktionen | drucken

Seit gestern reist der iranische Flüchtling Mohammad Kalali von Bayern quer durch die Republik – ohne die Behörden um Erlaubnis zu fragen. Er versteht seine Reise als einen Protest gegen die »Residenzpflicht«:

»Ab Dienstag werde ich (Mohammad Hassanzadeh Kalali) dem deutschen Staat und seinen Politiker_innen abermals beweisen, dass er mir nicht vorschreiben kann wo ich mich aufhalten soll. Ich weigere mich seit 4 Monaten, aus euch bekannten Gründen, in einer Gemeinschaftsunterkunft zu leben und nun werde ich öffentlichkeitswirksam zeigen, dass mir die Residenzpflicht scheißegal ist.
Ich werde zusammen mit einem Journalisten nach Bamberg, Aub, Würzburg und Düsseldorf reisen um meine Freunde zu besuchen. Hierbei verstoße ich bewusst gegen die Residenzpflicht.
Niemand kann und niemand darf einem Menschen vorschreiben wo er sich aufzuhalten hat. Auch der deutsche Staat nicht.«

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